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Auschwitz-Birkenau 2010
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Der Hans-Frankenthal-Preis

Der Hans-Frankenthal-Preis 2016 ist ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist endet am 6. Mai 2016.

 

Informationen zur Ausschreibung
 

Pressemeldung Ausschreibung 2016


Der Ausschreibungstext 2016

 

 

 

Die Verleihung des Hans-Frankenthal-Preises 2015 fand am Donnerstag, 15, Oktober im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg statt.

Pressemitteilung Hans-Frankenthal-Preis 2015


Preisträger_innen 2015:

Der Verein Historikerlabor e. V. (www.historikerlabor.de) für sein Dokumentartheaterstück "Zur Endlösung der Zigeunerfrage – ein fiktives Symposium, 16.Dezember 1942":
„Der Zusammenhang von Vorurteil, Wissenschaft und Völkermord an den Sinti und Roma – in  europäischer Perspektive. Standen bei der Wannsee-Konferenz und der Hungerplan-Konferenz die NS-Staatssekretäre und die Vertreter der SS im Mittelpunkt der Forschung und Darstellung, sind es diesmal die Wissenschaftler selbst: Anthropologen, Eugeniker, Kriminalbiologen und Feldforscher der Rassenkunde. Mit diesem wissenschaftlich-künstlerischen Projekt vollendet das Historikerlabor seine Trilogie Die Erfindung und Vernichtung des Untermenschen. Der organisierte Mord an Juden, Slawen, Sinti und Roma durch NS-Deutschland.“

und

reclaim and remember möln 1992 - den Freundeskreis im Gedenken an den rassistischen Brandanschlag von Mölln 1992 (gedenkenmoelln1992.wordpress.com):
„Das Haus der Familie Arslan wurde am 23.11.1992 von neofaschistischen Tätern mit Molotow-Cocktails angezündet. Bei dem Anschlag wurden die 10jährige Yeliz Arslan, die 14jährige Ayşe Yilmaz und die 51jährige Bahide Arslan ermordet. Weitere Familienmitglieder wurden teilweise sehr schwer verletzt. Zuvor hatten die Neonazis bereits einen Brandanschlag auf die Ratzeburger Straße 13 verübt, wo ebenfalls Menschen türkischer Herkunft wohnten. Neun von ihnen erlitten schwere Verletzungen.“ Der Freundeskreis organisiert jährlich gemeinsam mit den überlebenden Mitgliedern der Familie Arslan eine Gedenkveranstaltung am 23.11. in Mölln, die Möllner Rede im Exil, ein antifaschistisches und antirassistisches Konzert und Informationsveranstaltungen in verschiedenen deutschen Städten.

Die Stiftung verleiht keinen 1. und 2. Preis, sondern betrachtet die Arbeit beider Preisträger_innen als gleich wichtig und wertvoll. Das Preisgeld beträgt zweimal 1.500,- Euro.